Media
Internationale Büros der Stadt Wien – Berlin
Die Stadt Wien hat sich im Jahr 2020 dazu entschieden, ihr jüngstes Auslandsbüro in der deutschen Hauptstadt zu eröffnen. Die langjährigen freundschaftlichen Verbindungen zwischen Wien und Berlin werden so weiter vertieft, Aktivitäten von Stadtregierungs - bis Bezirksebene gestärkt. Zu den zentralen Zielen zählt der kontinuierliche Ausbau des bestehenden Kontaktnetzwerks sowie die Schaffung eines Rahmens für neue Dialoge und Partnerschaften. Der Austausch zu gemeinsamen Herausforderungen soll somit unterstützt werden und Impulse für Lösungsvorschläge gesetzt werden. Dabei ist auch die begleitende Medienarbeit von zentraler Bedeutung, um so das Interesse an städteübergreifenden Themen auf kommunaler Ebene zu wecken, eine breitere Öffentlichkeit zu informieren und somit auch den Standort Wien international zu stärken.
Team
City News
Clubszene in Berlin unter Druck
23 Prozent der Berliner Clubbetreiber*innen denken darüber nach, ihren Betrieb innerhalb der nächsten zwölf Monate aufzugeben. Zwar sind die Tanzflächen wieder voller, doch nur 61 Prozent der Clubs konnten 2025 ihre laufenden Kosten decken. Besonders steigende Personal- und Betriebskosten sowie hohe Mieten setzen die Branche unter Druck. Gleichzeitig geben Gäste weniger Geld in den Clubs aus, die Eintrittspreise und Gastronomiepreise steigen. Die Clubcommission fordert deshalb unter anderem mehr langfristige Förderung, sichere Standorte und die Anerkennung von Clubs als Kulturstätten. Wirtschaftsstaatssekretär Michael Biel kündigte an, eine Spielstättenförderung in die kommenden Koalitionsverhandlungen einbringen zu wollen.
Ahornbaum und Regenbogenbank erinnern an Berliner CSD-Anschlag
Knapp zwei Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin wurde am Tatort im Tiergarten ein neuer Gedenkort eingerichtet. Nachdem der durch den Anschlag beschädigte Baum gefällt werden musste, pflanzte das Bezirksamt Mitte einen neuen Ahornbaum und stellte daneben eine Bank in Regenbogenfarben auf. Ein schützendes Metallgitter am Baum ermöglicht es, Blumen, Fotos, Karten und persönliche Botschaften anzubringen. Der Ort nahe Bellevueallee und Ahornsteig dient dem Gedenken an die Opfer und setzt zugleich ein Zeichen der Solidarität mit der queeren Community. Bei dem Anschlag am 25. Juli war ein 21-jähriger islamistischer Attentäter mit einem Van in eine Menschenmenge gefahren und hatte anschließend weitere Personen angegriffen. Eine Frau wurde getötet, 31 Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Der Täter wurde am Folgetag bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau erschossen.
Keine weiteren Drag-Lesungen in Berlin-Steglitz
Die Kultur- und Bildungsstadträtin Malgorzata Sijbrandij (CDU – Christlich Demokratische Union) will die Bibliotheken in Steglitz-Zehlendorf künftig nicht mehr für Drag-Lesungen öffnen. Zuvor war eine solche Veranstaltung mit Dragqueen und Dragking auf große Resonanz gestoßen; bei rund 2.700 Veranstaltungen pro Jahr wären weitere Drag-Lesungen nur ein sehr kleiner Teil des Programms gewesen. Sijbrandij begründet ihre Entscheidung unter anderem damit, dass die Inszenierung vom Thema geschlechtliche Vielfalt ablenke und Angriffsfläche für Kritik biete. Auch bei einer Lesung des Buchs Queere Tiere griff sie in die Ankündigung ein und verwies auf das Gebot staatlicher Neutralität. Grüne (Bündnis 90/Die Grünen), SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und der Runde Tisch Queeres Steglitz-Zehlendorf kritisieren die Entscheidungen als Eingriff in die Programmautonomie und als Signal gegen queere Sichtbarkeit. Die Stadträtin betont dagegen, ihre Entscheidungen richteten sich nicht gegen queere Menschen und Drag gehöre selbstverständlich zur kulturellen Vielfalt Berlins.
Clubszene in Berlin unter Druck
23 Prozent der Berliner Clubbetreiber*innen denken darüber nach, ihren Betrieb innerhalb der nächsten zwölf Monate aufzugeben. Zwar sind die Tanzflächen wieder voller, doch nur 61 Prozent der Clubs konnten 2025 ihre laufenden Kosten decken. Besonders steigende Personal- und Betriebskosten sowie hohe Mieten setzen die Branche unter Druck. Gleichzeitig geben Gäste weniger Geld in den Clubs aus, die Eintrittspreise und Gastronomiepreise steigen. Die Clubcommission fordert deshalb unter anderem mehr langfristige Förderung, sichere Standorte und die Anerkennung von Clubs als Kulturstätten. Wirtschaftsstaatssekretär Michael Biel kündigte an, eine Spielstättenförderung in die kommenden Koalitionsverhandlungen einbringen zu wollen.
Ahornbaum und Regenbogenbank erinnern an Berliner CSD-Anschlag
Knapp zwei Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin wurde am Tatort im Tiergarten ein neuer Gedenkort eingerichtet. Nachdem der durch den Anschlag beschädigte Baum gefällt werden musste, pflanzte das Bezirksamt Mitte einen neuen Ahornbaum und stellte daneben eine Bank in Regenbogenfarben auf. Ein schützendes Metallgitter am Baum ermöglicht es, Blumen, Fotos, Karten und persönliche Botschaften anzubringen. Der Ort nahe Bellevueallee und Ahornsteig dient dem Gedenken an die Opfer und setzt zugleich ein Zeichen der Solidarität mit der queeren Community. Bei dem Anschlag am 25. Juli war ein 21-jähriger islamistischer Attentäter mit einem Van in eine Menschenmenge gefahren und hatte anschließend weitere Personen angegriffen. Eine Frau wurde getötet, 31 Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Der Täter wurde am Folgetag bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau erschossen.
Keine weiteren Drag-Lesungen in Berlin-Steglitz
Die Kultur- und Bildungsstadträtin Malgorzata Sijbrandij (CDU – Christlich Demokratische Union) will die Bibliotheken in Steglitz-Zehlendorf künftig nicht mehr für Drag-Lesungen öffnen. Zuvor war eine solche Veranstaltung mit Dragqueen und Dragking auf große Resonanz gestoßen; bei rund 2.700 Veranstaltungen pro Jahr wären weitere Drag-Lesungen nur ein sehr kleiner Teil des Programms gewesen. Sijbrandij begründet ihre Entscheidung unter anderem damit, dass die Inszenierung vom Thema geschlechtliche Vielfalt ablenke und Angriffsfläche für Kritik biete. Auch bei einer Lesung des Buchs Queere Tiere griff sie in die Ankündigung ein und verwies auf das Gebot staatlicher Neutralität. Grüne (Bündnis 90/Die Grünen), SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und der Runde Tisch Queeres Steglitz-Zehlendorf kritisieren die Entscheidungen als Eingriff in die Programmautonomie und als Signal gegen queere Sichtbarkeit. Die Stadträtin betont dagegen, ihre Entscheidungen richteten sich nicht gegen queere Menschen und Drag gehöre selbstverständlich zur kulturellen Vielfalt Berlins.


