Media
Internationale Büros der Stadt Wien – Berlin
Die Stadt Wien hat sich im Jahr 2020 dazu entschieden, ihr jüngstes Auslandsbüro in der deutschen Hauptstadt zu eröffnen. Die langjährigen freundschaftlichen Verbindungen zwischen Wien und Berlin werden so weiter vertieft, Aktivitäten von Stadtregierungs - bis Bezirksebene gestärkt. Zu den zentralen Zielen zählt der kontinuierliche Ausbau des bestehenden Kontaktnetzwerks sowie die Schaffung eines Rahmens für neue Dialoge und Partnerschaften. Der Austausch zu gemeinsamen Herausforderungen soll somit unterstützt werden und Impulse für Lösungsvorschläge gesetzt werden. Dabei ist auch die begleitende Medienarbeit von zentraler Bedeutung, um so das Interesse an städteübergreifenden Themen auf kommunaler Ebene zu wecken, eine breitere Öffentlichkeit zu informieren und somit auch den Standort Wien international zu stärken.
Team
City News
Bahnunternehmen sollen 79 Millionen Euro an Berlin zurückzahlen
Berlins Bahnbetreiber müssen für 2025 insgesamt mehr als 79 Millionen Euro an das Land zurückzahlen, weil vereinbarte Verkehrsleistungen nicht erbracht wurden. Den größten Anteil trägt die S-Bahn Berlin GmbH, eine Tochter der Deutschen Bahn und – anders als die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) – kein landeseigenes Unternehmen. Sie muss mehr als 54 Millionen Euro zurückzahlen. Gründe waren unter anderem eine angespannte Fahrzeugverfügbarkeit, Störungen bei neuen und älteren Zügen sowie zahlreiche Signal- und Stellwerksprobleme. Insgesamt fielen sechs Prozent der S-Bahn-Fahrten aus, weitere sieben Prozent der Fahrten waren verspätet. Auch im Regionalverkehr werden erhebliche Beträge fällig: Die Deutsche Bahn zahlt 19,2 Millionen Euro und die Niederbarnimer Eisenbahn 2,2 Millionen Euro in die Landeskasse. Die Rückzahlungen ergeben sich aus den Verkehrsverträgen zwischen dem Land und den Betreiber*innen.
Trotz Wahlsieg der Linken sind Mieterhöhungen in Berlin geplant
Die Linke, Wahlsieger der Berliner Abgeordnetenhauswahl, fordert einen Mietenstopp für die rund 400.000 Wohnungen der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Indes bereiten die sieben Landesunternehmen aber bereits Mieterhöhungen vor. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) will am Mittwoch konkrete Zahlen und den Umfang der geplanten Erhöhungen bekanntgeben. Derzeit ist noch offen, wann diese wirksam werden sollen. Nach Angaben der Linksfraktion haben einige Mieter*innen bereits Schreiben mit Erhöhungen erhalten, die auf den 21. beziehungsweise 22. September datiert sind. Die durchschnittliche Nettokaltmiete bei den BBU-Mitgliedsunternehmen lag Ende 2025 bei 7,18 Euro pro Quadratmeter.
Kostenloses Volksbad in Berlin zieht nach zwei Monaten Bilanz
Rund 20.000 Menschen haben das kostenlose Volksbad vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin genutzt, wobei kontroverse Debatten um das Projekt aufkamen. Die ursprünglich mit 300.000 Euro veranschlagten Kosten stiegen etwa auf rund 410.000 Euro, wobei unter anderem die Miete des Schwimmbeckens sowie Infrastruktur und Personal zu Buche schlugen. Nach Problemen mit den Duschen musste das Bad kurz nach der Eröffnung vorübergehend geschlossen werden. Für Diskussionen sorgte zudem ein geplanter Badetag nur für Kinder und Jugendliche mit schwarzer Hautfarbe, der nach rassistischen Drohungen und Sicherheitsbedenken abgesagt wurde. Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal verteidigte das Projekt dennoch und verwies auf die positive Resonanz sowie den ursprünglichen Anspruch, auf die marode Infrastruktur der Stadt aufmerksam zu machen. Am 29. September endet das Projekt nach knapp zwei Monaten. Anschließend ist unter anderem eine Performance der österreichischen Künstlerin Florentina Holzinger angekündigt.
Bahnunternehmen sollen 79 Millionen Euro an Berlin zurückzahlen
Berlins Bahnbetreiber müssen für 2025 insgesamt mehr als 79 Millionen Euro an das Land zurückzahlen, weil vereinbarte Verkehrsleistungen nicht erbracht wurden. Den größten Anteil trägt die S-Bahn Berlin GmbH, eine Tochter der Deutschen Bahn und – anders als die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) – kein landeseigenes Unternehmen. Sie muss mehr als 54 Millionen Euro zurückzahlen. Gründe waren unter anderem eine angespannte Fahrzeugverfügbarkeit, Störungen bei neuen und älteren Zügen sowie zahlreiche Signal- und Stellwerksprobleme. Insgesamt fielen sechs Prozent der S-Bahn-Fahrten aus, weitere sieben Prozent der Fahrten waren verspätet. Auch im Regionalverkehr werden erhebliche Beträge fällig: Die Deutsche Bahn zahlt 19,2 Millionen Euro und die Niederbarnimer Eisenbahn 2,2 Millionen Euro in die Landeskasse. Die Rückzahlungen ergeben sich aus den Verkehrsverträgen zwischen dem Land und den Betreiber*innen.
Trotz Wahlsieg der Linken sind Mieterhöhungen in Berlin geplant
Die Linke, Wahlsieger der Berliner Abgeordnetenhauswahl, fordert einen Mietenstopp für die rund 400.000 Wohnungen der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Indes bereiten die sieben Landesunternehmen aber bereits Mieterhöhungen vor. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) will am Mittwoch konkrete Zahlen und den Umfang der geplanten Erhöhungen bekanntgeben. Derzeit ist noch offen, wann diese wirksam werden sollen. Nach Angaben der Linksfraktion haben einige Mieter*innen bereits Schreiben mit Erhöhungen erhalten, die auf den 21. beziehungsweise 22. September datiert sind. Die durchschnittliche Nettokaltmiete bei den BBU-Mitgliedsunternehmen lag Ende 2025 bei 7,18 Euro pro Quadratmeter.
Kostenloses Volksbad in Berlin zieht nach zwei Monaten Bilanz
Rund 20.000 Menschen haben das kostenlose Volksbad vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin genutzt, wobei kontroverse Debatten um das Projekt aufkamen. Die ursprünglich mit 300.000 Euro veranschlagten Kosten stiegen etwa auf rund 410.000 Euro, wobei unter anderem die Miete des Schwimmbeckens sowie Infrastruktur und Personal zu Buche schlugen. Nach Problemen mit den Duschen musste das Bad kurz nach der Eröffnung vorübergehend geschlossen werden. Für Diskussionen sorgte zudem ein geplanter Badetag nur für Kinder und Jugendliche mit schwarzer Hautfarbe, der nach rassistischen Drohungen und Sicherheitsbedenken abgesagt wurde. Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal verteidigte das Projekt dennoch und verwies auf die positive Resonanz sowie den ursprünglichen Anspruch, auf die marode Infrastruktur der Stadt aufmerksam zu machen. Am 29. September endet das Projekt nach knapp zwei Monaten. Anschließend ist unter anderem eine Performance der österreichischen Künstlerin Florentina Holzinger angekündigt.
OECD hat trotz PISA-Debakel auch Lob für Deutschland
Der neue OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2026" zeigt für Deutschland ein differenziertes Bild: Immerhin 86 Prozent der 25- bis 64-Jährigen verfügen dort über zumindest einen Abschluss der Sekundarstufe II, bei den MINT-Abschlüssen liegt Deutschland mit 34 Prozent international sogar an der Spitze. Auch in die berufliche Bildung fließen mit rund 27.880 US-Dollar pro Schüler*in deutlich mehr Mittel als im OECD-Schnitt. Allerdings haben nur 41 Prozent der 25- bis 34-Jährigen einen Hochschul- oder höheren Berufsabschluss, gegenüber 47 Prozent im OECD-Schnitt. Elf Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind weder beschäftigt noch in Ausbildung. Die Bildungsausgaben entsprechen 4,4 Prozent des BIP und liegen damit unter dem OECD-Schnitt von 4,7 Prozent. In der Anfang September veröffentlichten PISA-Studie erzielten die deutschen Fünfzehnjährigen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften ihre bisher niedrigsten Ergebnisse. Seit 2015 ist der Anteil der leistungsschwachen Schüler*innen deutlich gestiegen.
SPD-Landesvorsitzender will kein Senatorenamt in Berlin
Steffen Krach, Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und neu gewählter Abgeordneter des Berliner Abgeordnetenhauses, will keinem rot-grün-roten Senat in Berlin angehören. Die Arbeit der künftigen Regierung in der deutschen Hauptstadt wolle er aus dem Abgeordnetenhaus heraus eng begleiten, unabhängig von der letztlich zustande kommenden Koalition. Krach erklärte, er wolle die SPD in den kommenden Jahren wieder zu einer starken Berlin-Partei aufbauen. Dafür sieht er seine Rolle insbesondere an der Schnittstelle zwischen Partei und Fraktion. Die Partei solle dabei geschlossen mit der Fraktion zusammenarbeiten. Ein Amt im künftigen Senat komme für ihn daher nicht infrage.
Linksjugend feindete Berliner Polizei an
Die Linksjugend, die offizielle Jugendorganisation der Berliner Linken, hat die Berliner Polizei nach einem Schulstreik gegen die Wehrpflicht als "kriminellen Clan" bezeichnet. Hintergrund war ein Polizeieinsatz bei einer Demonstration am 25. September, bei dem nach Polizeiangaben 16 Personen vorübergehend festgenommen und elf Strafanzeigen aufgenommen wurden. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands) forderte eine Entschuldigung, auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) kritisierte die Aussage scharf. Am 20. September wurde die Berliner Linke bei der Abgeordnetenhauswahl stärkste Kraft und sondiert derzeit mit SPD und Grünen über eine Regierungsbildung. Die Linksjugend erklärte zudem, die Jugendlichen würden einen Politikwechsel gegen das "Weiterverwalten der Aufrüstung und Polizeigewalt mit SPD und Grünen" wählen. Parallel wird in den Medien die Vergangenheit der Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp thematisiert: Sie war nach Angaben der Partei mehrere Jahre passives Mitglied der Roten Hilfe und trat 2025 aus. Der Berliner Verfassungsschutz stuft diese Organisation als linksextremistisch ein.
Olympia-Bewerbung Berlins wurde zurückgezogen
In Berlin hat die amtierende Landesregierung aus Christlich Demokratischer Union (CDU) und Sozialdemokratischer Partei Deutschlands (SPD) die Bewerbung für die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele offiziell zurückgezogen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sowie Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) und Olympia-Beauftragter Kaweh Niroomand begründeten den Schritt unter anderem mit fehlender politischer Stabilität und den besseren bewerteten Bewerbungen aus München und der Region KölnRheinRuhr durch den Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Niroomand erklärte, man habe eine Abstimmung in Baden-Baden mit nur wenigen Stimmen für Berlin vermeiden wollen. Wegner bezeichnete den Rückzug als "traurigen Tag" und verwies auf die aus seiner Sicht möglichen Investitionen in Berlin und Ostdeutschland. Mit dem Rückzug Berlins blieben zunächst München und KölnRheinRuhr im Rennen um die deutsche Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044. Der DOSB entschied sich inzwischen für München als deutschen Kandidaten.
City Challenge zeichnet digitale Lösungen der Berliner Verwaltung aus
In Berlin hat die Senatskanzlei hat die Respeak GmbH für eine intelligente Sprachassistenz und die replan GmbH für ein Instrument zur besseren Koordination von Baustellen ausgezeichnet. Beide Lösungen erhalten jeweils 25.000 Euro und sollen weiterentwickelt sowie künftig in der Berliner Verwaltung eingesetzt werden. Die City Challenge fand 2026 zum zweiten Mal statt und wurde von der Senatskanzlei und der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH initiiert. Der Wettbewerb ist Teil der Berliner Smart-City-Strategie "Gemeinsam Digital: Berlin" und soll Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit konkreten Herausforderungen der Verwaltung zusammenbringen. Ziel sei, Verwaltungsleistungen effizienter, nutzer*innenfreundlicher und zugänglicher zu gestalten. Die Sieger*innenurkunden werden am 14. Oktober 2026 vom Regierenden Bürgermeister am Berlin-Stand der Smart Country Convention überreicht.
Housing First in Berlin brachte 350 Mietverträge in acht Jahren
Das Berliner Housing-First-Programm zieht für sich nach acht Jahren eine positive Zwischenbilanz: Seit dem Start 2018 wurden insgesamt 350 Mietverträge an wohnungslose Menschen vermittelt, mehr als 420 Menschen erhielten so ein eigenes Zuhause. Nach Angaben des Berliner Senats bleiben dabei mehr als 90 Prozent der Menschen langfristig in ihrer Wohnung. Im Prinzip von Housing First wird zuerst die eigene Wohnung bereitgestellt, danach die Unterstützung – wobei Betroffene vorher ihre "Wohnfähigkeit" nicht erst unter Beweis stellen müssen. Das Konzept wurde Anfang der 1990er-Jahre in den USA unter Leitung des Sozialarbeiters Sam Tsemberis entwickelt und ursprünglich für obdachlose Menschen mit psychischen Erkrankungen eingesetzt. In Berlin wurde es ab 2018 zunächst in zwei Modellprojekten erprobt und anschließend auf heute sechs Projekte ausgeweitet.


