Verkehrspolizei setzt Drohnen in Belgrad ein

13.10.2026

Die Belgrader Verkehrspolizei setzt seit dem 1. August 2026 Drohnen zur Überwachung des Straßenverkehrs ein, die Verstöße aus bis zu 1,8 Kilometern Entfernung erfassen können – zusätzlich zu herkömmlichen Radargeräten. Bisher wurden mehr als 200 Verkehrsverstöße registriert. Besonders werden Fernstraßen, Zufahrtsstraßen zur Stadt und bekannte Unfallstellen kontrolliert. Die Drohnen sollen unter anderem das Überfahren von Sperrlinien, verbotenes Überholen, Handynutzung am Steuer und das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts erkennen. Die Verstöße werden dann per Funk an die nächstgelegene Polizeistreife, die das Fahrzeug anhält und eine Anzeige oder einen Strafzettel ausstellt, gemeldet. Ist keine Streife vor Ort, bekommen die Autobesitzer*innen eine Aufforderung, innerhalb von acht Tagen mitzuteilen, wer zum Zeitpunkt des Verstoßes gefahren ist.

Quelle: Večernje novosti, Belgrad