Neue Vorwürfe in Berliner Stromausfall-Affäre
3.8.2026
Nach Recherchen des Tagesspiegels soll es mögliche Absprachen zwischen dem deutschen Bundeskanzleramt und der Berliner Senatskanzlei zu den Telefonaten von Bundeskanzler Friedrich Merz (Christlich Demokratische Union – CDU) und Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) während des Stromausfalls Anfang Jänner gegeben haben. Im Zentrum stehen widersprüchliche Angaben darüber, ob und wann Gespräche zwischen den beiden stattfanden. Beide Behörden bestreiten eine Abstimmung, räumen jedoch fehlerhafte Informationen und Missverständnisse bei der Kommunikation ein. Kritisch bewertet wird zudem, dass eine Presseanfrage des Tagesspiegels an die Senatskanzlei weitergeleitet wurde und Wegner dadurch frühzeitig von den Recherchen erfahren haben soll. Offene Fragen zu den Abläufen und zur Entstehung der Falschauskünfte bleiben unbeantwortet.