Kritik an Berliner Bürgermeister wegen möglicher Compliance-Verstöße

17.8.2026

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) steht wegen eines von einem Unternehmen finanzierten Abendessens in der Kritik. Bei dem Treffen im Berliner Luxushotel Grand Hyatt nahmen neben Wegner und seiner Lebensgefährtin auch Matthias Hundt teil – der Unternehmer, den Wegner wenige Monate später zum Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie Chief Digital Officer (CDO) des Landes Berlin ernannte. Das Abendessen wurde von den Elbe Flugzeugwerken bezahlt und von der Senatskanzlei als Arbeitstreffen bezeichnet. Die Berliner Opposition sieht darin einen möglichen Compliance-Verstoß und wirft Wegner den Anschein einer Vorteilsannahme vor.

Quelle: Der Tagesspiegel, Berlin