Haushaltslage in Budapest spitzt sich erneut zu

8.9.2026

Budapest sieht sich erneut gezwungen, angesichts seiner prekären Haushaltslage finanzielle Verpflichtungen in das kommende Jahr zu verlagern und Zahlungen an den Busdienstleister Arriva Bus in Höhe von rund 25 Millionen Euro bis März 2027 aufzuschieben. Die finanzielle Situation der Hauptstadt ist angespannt: Das städtische Konto weist derzeit ein Defizit von etwa 187 Millionen Euro auf, während zugleich bedeutende Kreditlinien auslaufen. Besonders belastend ist zudem die Solidaritätsabgabe von rund 235 Millionen Euro, deren Einzug vorerst auf Oktober verschoben wurde und deren weitere Zukunft zwischen der neuen Regierung und der Hauptstadt bislang nicht abschließend geklärt werden konnte. Angesichts dieser Entwicklung steht Budapest vor einer zunehmend schwierigen finanzpolitischen Gratwanderung, während die Regierung eine strengere Kontrolle der städtischen Mittelverwendung angekündigt hat.​

Quelle: telex.hu, Budapest